
Die Maschinenhäuser in Windenergieanlagen stellen eine sehr hohe Wertekonzentration unter hohem Risiko dar. Um einen Totalverlust zu vermeiden, ist der Einsatz einer Löschanlage zur Sicherstellung der Betriebssicherheit zwingend erforderlich. Allerdings bringen herkömmliche Brandbekämpfungssysteme auch bei einer vorschriftsmäßigen Installation Nachteile für den Betreiber.
Diese können bei Einsatz eines FOGTEC – Hochdruck - Wassernebelsystems vermieden bzw. minimiert werden. FOGTEC - Systeme bekämpfen Brände mit Wasser in Form von kleinsten Tröpfchen. So wird ein deutlich schnellerer Kühleffekt erreicht, als es mit konventionellen Wasser– oder Gaslöschsystemen möglich ist. Die Hitzestrahlung auf Gegenstände in der Umgebung des Brandherdes wird schnell deutlich verringert. Eine Brandausbreitung und die Beschädigung von Anlagen wird erschwert.
FOGTEC - Systeme sind einfach in neue wie auch in bestehende Anlagen zu integrieren. Durch die sehr kleinen Rohrquerschnitte und den geringen Platzbedarf für die Systemtechnik ist eine einfache Montage möglich. Der Wartungsaufwand und somit die Betriebskosten sind gering. Besondere bauliche Maßnahmen, wie sie bei Gaslöschsystemen erforderlich sind, können entfallen.
Technisches Know How auf höchstem Niveau
Die Firma Fuhrländer AG hat in Kooperation mit der Firma W2E Wind to Energy die neue Fuhrländer FL 2500 entwickelt. Die Entwicklung und das Design des Prototyps übernahm das erfahrene W2E Team. Der Aufbau wurde bei der Fuhrländer AG in Waigandshain realisiert.
Die Rahmendaten der neuen drehzahlvariablen Anlage der 2,5 MW-Klasse sind weltrekordverdächtig. Die Windenenergieanlage besitzt eine Nabenhöhe von 160 Metern und wird mit einem Rotordurchmesser von 90 Metern ausgestattet. Diese Anlage ist für die Bedingung entsprechend der IEC 41600-1, Windklasse IEC 2a ausgelegt.
Zum Schutz dieser bisher einmaligen Anlage wurde ein FOGTEC - Wassernebel - Löschsystem im Maschinenhaus installiert. Aufgrund des geringen Platzbedarfs des FOGTEC - Systems war die Integration leicht möglich. Die Installation des Düsensystem war durch die verwendeten sehr geringen Rohrdurchmesser einfach realisierbar.
